Phlebologie – Sklerotherapie bei kleinen Krampfadern

Zeigt her Eure Beine

Im Sommer mit kurzen Röcken oder Hosen unbeschwert den Badeausflug genießen,  längere Spaziergänge am Strand unternehmen oder Konzertbesuche im Stehen verfolgen – all das können uns Varizen, im Volksmund „Krampfadern“, gehörig verderben. Sie sind mit ihren deutlich sichtbaren, oft tiefblau-roten Ausläufern sicher nicht nur ein erhebliches kosmetisches Problem. Weit darüber hinaus: Die geweiteten Venen führen zu typischen Beschwerden wie starken Schmerzen, Schwellungen oder sogar offenen Wunden. Erst einmal vorhanden, sind sie dann hartnäckige Begleiter, die die Betroffenen in Ihrer Lebensqualität stark einschränken.

Wie entstehen Krampfadern?

Der Blutkreislauf ist ein in sich ausgeklügeltes Wechselspiel aus Arterien und Venen, deren Aufgabe es ist, das Blut im Körper zu transportieren. Während durch die Arterien das Blut vom Herzen ausgehend in alle wichtigen Organe gepumpt wird, soll es durch die Venen dorthin zurückgelangen. Man kann die Vene als „Einbahnstraße“ bezeichnen, in der die Venenklappen dafür sorgen, dass das Blut nur in eine Richtung – nämlich gen Herzen – fließt. Sind diese Venenklappen funktionsgestört – sei es erblich bedingt oder durch überwiegend stehende oder sitzende Tätigkeiten begünstigt – staut sich das Blut z. B. in den Beinen und weitet dort durch den erhöhten Innendruck die Vene aus. Die Folge: Krampfadern werden sicht- und tastbar.

Venenmessung

Ob es sich bei den Krampfadern um ein kosmetisch-ästhetisches Problem handelt oder ob bereits ein behandlungsbedürftiges Venenleiden vorliegt, erfolgt in der Praxis eine sog. Venenfunktionsmessung mittels Ultraschalltechnik.

Verödung / Sklerotherapie

Die klassische Behandlung von Krampfadern erfolgt mithilfe von Kompressionsstrümpfen. Um diese Strümpfe nicht dauerhaft tragen zu müssen, sollten die Krampfadern entfernt werden.

Die Sklerotherapie ist eine erprobte Behandlung ohne Laser, Operation oder Narkose, mit der sich störende Besenreiser und Mini-Krampfadern an den Beinen ambulant entfernen lassen. Durch eine spezielle Lösung, die in die Besenreiser injiziert wird, reagieren die Innenwände der erweiterten Venen und verkleben miteinander. Weil sie danach auf natürliche Weise vom Körper abgebaut werden, können sie mit der Zeit ganz verschwinden. Die Behandlung erfolgt meist in 1-3 Sitzungen im Abstand von 4 Wochen.

Diese wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeit ist nicht im Umfang der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) enthalten. Daher bieten wird diese Behandlung als Selbstzahlerleistung (IGeL) an.

Tipps: Was Sie zur Vorbeugung tun können:

  • Nach längerem Sitzen oder Stehen auf den Zehen wippen
  • Kneippsche Güsse und Wassertreten (Kaltwasserreiz)
  • Bewegung (zügiges Gehen, Walking, Wandern)
  • Schwimmen oder Radfahren
  • Gesunde Ernährung mit ballaststoffreicher Kost

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